Prähofer, Hans
Maler, Bildhauer und Schriftsteller aus der Münchner AuHans Prähofer, 1920 in Traunstein geboren, wächst in Mühldorf am Inn auf. Er studiert bei Prof. Constantin Gerhardinger und Prof. Adolf Schinnerer an der Münchner Akademie der Bildenden Künste. In den schweren Nachkriegsjahren verdingt er sich als Reporter bei regionalen Zeitungen, bevor er nach München geht. Bis zu seinem Tod im November 2005 hat er sein Atelier in der Münchner Au.
Vielfältig sind seine künstlerischen Techniken, die vom Aquarell, der Öl-, Acryl-, Tempera- und Hinterglasmalerei über Zeichnungen mit Tusche, Feder und Stift bis zur Sgraffitotechnik, Arbeiten mit Bleiglasfenster, Keramik und Porzellan reichen. Thematisch ist sein Werk kaum einzugrenzen. Es umfasst Landschaften, Architektur, Menschen, Tiere und Blumen, Zirkusthemen, meist abstrakt, stets erkennbar.
Bereits in den 1950er Jahren gestaltet er Prospekte und Plakate für den Fremdenverkehrsverband Oberbayern. Buchillustrationen verbinden ihn u.a. mit Ernst Hoferichter.
Als Schriftsteller wird er 1966 mit seinem autobiographisch geprägten Roman "Die Drachenschaukel" bekannt. 1991 wird er zum Turmschreiber ernannt und erhält den Bayerischen Poetentaler.
Schon seit den 1950er Jahren erhält er Aufträge zur Kunst am Bau. Die Keramikmosaiken an der Richard-Strauß-Straße (Hausadresse Amberger Straße) gehören zu den ersten Arbeiten. Auch mit Kunstschmiedearbeiten, Brunnen, Glasfenstern, Wandmalerei und Sgraffiti gestaltet er Kunst am Bau.
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