Bronzeplastik "Jesus, der Annehmende"
Bronzeplastik am Hauseck. Große, überdimensionale Hände strecken sich dem Betrachter entgegen; er kann sie gerade noch berühren. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, lassen den Körper zurücktreten, der dem scharfen Hauseck nach vorne geneigt zu entspringen scheint. Die dünnen langen Arme hängen an einem zweigeteilten und auf den ersten Blick kopflosen Rumpf, dessen eine Hälfte bei genauerer Betrachtung durch einen geneigten, verhältnismäßig winzigen Kopf aus seitlich angesetztem Oberkörper erwächst. Den überdimensionalen Händen kommt bedeutende Sinndeutung zu. Die Stigmata in den Händen stellen die christliche, selbstlose Hingabe über die Eigenerfahrung im Leid. Stark vereinfachende, kantige, teilweise geometrische Formen, Vorbild Jaques Lipchitz 20er Jahre, Fritz Wotruba in den 50ern weiterentwickelt. (aus: Masa, Freiplastiken in Nürnberg).
Das Kunstwerk wurde im Rahmen einer Sanierung 1982 am Gebäude angebracht und wiederum 2022 nach Aufstockung und Umbau des Gebäudes.
Bronzeplastik "Jesus, der Annehmende" - Fotos
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